Weitere Investition im Wachstumsmarkt für Trägerraketen
Porsche SE beteiligt sich an US-Raumfahrtunternehmen Stoke Space
- Erststart der von Stoke Space auf vollständige Wiederverwendbarkeit ausgelegten „Nova Pathfinder“ Rakete ist für Anfang 2027 geplant
- Hans Dieter Pötsch, Vorstandsvorsitzender der Porsche SE: „Stoke Space verfolgt einen einzigartigen, sehr vielversprechenden technologischen Ansatz und verfügt über eines der weltweit führenden Expertenteams im Bereich der Raketenentwicklung. Das macht es zu einem hochattraktiven Investment.“
Stuttgart, 8. September 2026. Die Porsche Automobil Holding SE (Porsche SE) hat sich mit einem Investitionsvolumen im niedrigen zweistelligen Millionen-US-Dollar-Bereich an dem US-amerikanischen Raumfahrtunternehmen Stoke Space Technologies (Stoke Space) beteiligt. Das Investment erfolgt im Rahmen einer Series E Finanzierungsrunde, bei der Stoke Space insgesamt rund 1 Milliarde US-Dollar erzielt hat. Für die Porsche SE ist es nach der Beteiligung an Isar Aerospace das zweite Investment in ein Raumfahrtunternehmen und gleichzeitig ein weiterer Schritt in der strategischen Entwicklung zu einer diversifizierten und globalen Investitionsplattform.
Stoke Space entwickelt eine zweistufige Trägerrakete mit dem Ziel der vollständigen Wiederverwendbarkeit beider Stufen. Dieser Ansatz findet aktuell ansonsten lediglich bei SpaceX Anwendung. Durch die vollständige Wiederverwendbarkeit und das einzigartige Design der zweiten Raketenstufe mit einem aktiv gekühlten metallischen Hitzeschild kann Stoke Space im Vergleich zu herkömmlichen Raketen eine höhere Startfrequenz sowie perspektivisch deutlich niedrigere Startkosten erreichen.
Der Erststart der „Nova“ Rakete ist für Anfang 2027 geplant. Das Managementteam um CEO Andy Lapsa umfasst führende Experten im Bereich der Raketenentwicklung, die zuvor unter anderem bei SpaceX und Blue Origin tätig waren. Stoke Space gehört zu einer sehr kleinen Gruppe von Unternehmen mit eigenem Startplatz am Cape Canaveral, einem der weltweit bedeutendsten Weltraumbahnhöfe. Die Launch Site wurde 2026 fertiggestellt und umfasst neben der Startrampe u.a. eine Integrationshalle sowie Landeeinrichtungen für die wiederverwendbaren Raketenstufen.
„Der von Stoke Space adressierbare Markt für Raketenstarts weist einen signifikanten Nachfrageüberhang auf, der derzeit fast ausschließlich durch SpaceX bedient wird. Stoke Space verfolgt einen einzigartigen, sehr vielversprechenden technologischen Ansatz und verfügt über eines der weltweit führenden Expertenteams im Bereich der Raketenentwicklung. Das macht es zu einem hochattraktiven Investment“, sagt Hans Dieter Pötsch, Vorstandsvorsitzender der Porsche SE.
Stoke Space plant, die Mittel aus der Finanzierungsrunde für die Weiterentwicklung ihrer Trägerraketen, darunter die größere Nova V2, künftige Raketenstarts sowie die Skalierung der Produktions- und Testanlagen zu verwenden. Die Finanzierungsrunde wurde angeführt von Point72 Ventures und Spark Capital. Daneben beteiligten sich weitere renommierte Neu- und Bestandsinvestoren wie Glade Brook Capital, US Innovative Technology Fund (USIT) und das von der Porsche SE und der Beteiligungsgesellschaft DTCP gegründete Joint Venture Incharge Capital Partners.
Weitere Informationen zu Stoke Space finden sich auf der Homepage des Unternehmens: https://www.stokespace.com/
Die Pressemitteilung von Stoke Space zur Series E Finanzierungsrunde ist unter dem folgenden Link abrufbar: https://www.stokespace.com/news/stoke-space-series-e