Porsche SE: Dividende von 2,21 Euro je Vorzugsaktie vorgeschlagen

Hauptversammlung in Stuttgart / Prof. Siegfried Wolf stellt sich zur Wahl in den Aufsichtsrat / Prognosen für das Geschäftsjahr 2019 unverändert

Stuttgart, 27. Juni 2019. Der Vorstandsvorsitzende der Porsche Automobil Holding SE (Porsche SE), Stuttgart, Hans Dieter Pötsch, erläutert auf der heutigen Hauptversammlung den rund 3.500 Aktionären die Geschäftszahlen des vergangenen Jahres. Im Geschäftsjahr 2018 hat die Porsche SE das Konzernergebnis nach Steuern auf 3,5 Milliarden Euro erhöht. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis von 3,3 Milliarden Euro bedeutet das eine Steigerung um 6 Prozent. Das Konzernergebnis ist maßgeblich durch das at Equity-Ergebnis aus der Beteiligung an der Volkswagen AG beeinflusst. Dieses beträgt 3,6 Milliarden Euro, nach 3,4 Milliarden Euro im Vorjahr.

In seiner Rede gab Hans Dieter Pötsch erneut ein starkes Bekenntnis zum Volkswagen Konzern ab: „Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass der Volkswagen Konzern über ein erhebliches Wertsteigerungspotenzial verfügt. Sowohl mittel- als auch langfristig erwarten wir eine positive Entwicklung.“ Daher habe man sich in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat entschieden, die Beteiligung an der Volkswagen AG weiter auszubauen. Insgesamt habe die Porsche SE im Zeitraum zwischen Anfang Dezember 2018 und Mitte März 2019 rund 400 Millionen Euro investiert. Der Anteil an den Stimmrechten der Volkswagen AG habe sich damit um 0,9 Prozentpunkte auf 53,1 Prozent erhöht, sagte Pötsch.

Auf der Tagesordnung der heutigen Hauptversammlung steht unter anderem die Wahl von Prof. Siegfried Wolf (61) in den Aufsichtsrat der Gesellschaft. Das Amtsgericht Stuttgart hat Prof. Wolf bereits im Frühjahr 2019 gerichtlich bis zur heutigen Hauptversammlung zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt.

Die Hauptversammlung entscheidet zudem über die vorgeschlagene Dividende von 2,21 Euro je Vorzugsaktie und von 2,204 Euro je Stammaktie für das Geschäftsjahr 2018.

Der Porsche SE Konzern geht auf der Grundlage seiner derzeitigen Konzernstruktur für das Geschäftsjahr 2019 weiterhin von einem positiven Konzernergebnis nach Steuern zwischen 3,4 Milliarden Euro und 4,4 Milliarden Euro aus. Diese Prognose basiert insbesondere auf den Erwartungen des Volkswagen Konzerns zu seiner künftigen Entwicklung sowie den weiterhin bestehenden Unsicherheiten in Bezug auf mögliche Sondereffekte in Zusammenhang mit der Dieselthematik. Zudem strebt der Porsche SE Konzern unverändert eine positive Nettoliquidität an, die sich zum 31. Dezember 2019 ohne Berücksichtigung künftiger Investitionen voraussichtlich zwischen 0,3 Milliarden Euro und 0,8 Milliarden Euro bewegen wird.

Die Abstimmungsergebnisse der Hauptversammlung werden veröffentlicht unter: https://www.porsche-se.com/investor-relations/hauptversammlung/