Porsche Automobil Holding SE: Voraussichtliche Einigung zwischen Volkswagen und US-Justizministerium wird Konzernergebnis der Porsche SE für das Geschäftsjahr 2016 belasten

Porsche Automobil Holding SE / Schlagwort(e): Prognose

10.01.2017 / 19:43 CET/CEST
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Die Volkswagen AG, Wolfsburg, hat in einer Ad-hoc-Mitteilung bestätigt,
dass sie sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem US amerikanischen
Justizministerium (Department of Justice) sowie der US-amerikanischen
Zollbehörde (U.S. Customs and Border Protection) befindet. Ziel der
Gespräche sei der Abschluss von Vergleichsvereinbarungen über die Beilegung
bestimmter strafrechtlicher Untersuchungen und bestimmter zivilrechtlicher
Bußgeldverfahren im Zusammenhang mit der Dieselthematik in den USA.

Aufgrund der Kapitalbeteiligung der Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart
(Porsche SE), an der Volkswagen AG in Höhe von derzeit 30,8 Prozent werden
sich die finanziellen Folgen dieser voraussichtlichen Einigung auch
ergebnisbelastend auf das Konzernergebnis der Porsche SE für das
Geschäftsjahr 2016 auswirken.

Die konkreten Auswirkungen auf die Ertragslage des Porsche SE Konzerns für
das Geschäftsjahr 2016 können erst dann belastbar abgeschätzt werden, wenn
der Volkswagen Konzern die aus der Einigung resultierenden finanziellen
Belastungen seinerseits abschließend bewertet hat. Eine Unterschreitung des
bisher kommunizierten Ergebniskorridors für das Porsche SE Konzernergebnis
nach Steuern zwischen 1,4 Mrd. Euro und 2,4 Mrd. Euro kann zum derzeitigen
Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.


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